RNG-Team belegt im Bundesfinale Platz fünf

Das Ski-Alpin-Team des RNG beim Bundesfinale in Nesselwang (von links): Inka Köpf, Lehrer Peter Offenwanger, Kim Marschel, Ben Grath und Magnus Pfeiffer. Kniend: Nico Offenwanger.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Rupert-Neß-Gymnasiums qualifizierte sich eine Wintermannschaft für das Bundesfinale des Wettbewerbs Jugend trainiert für Olympia. Als Landessieger in der Disziplin Ski-Alpin durfte das fünfköpfige Team zum Bundesfinale nach Nesselwang. Beim weltweit größten Schulsportwettbewerb sind beim Winterfinale ca. 700 Schülerinnen und Schüler in den Sportarten Langlauf, Skisprung und Ski-Alpin aus ganz Deutschland zugelassen. Für diese Menge an Athleten und Betreuern bedarf es einer aufwendigen Organisation, und so hieß es vor den Wettkämpfen erst mal Formulare ausfüllen, Akkreditierungen beantragen und dann vorort in die jeweiligen Mannschaftsquartieren einzuziehen.

Gespannt und voller Vorfreude ging es dann am Montag zum ersten Wettkampf. Auf dem Programm stand ein Vielseitigkeitslauf mit Slalom- und Riesenslalom-Elementen. Dazu kamen Bodenwellen, eine Steilwandkurve und natürlich auch eine Schanze, so dass am Ende ein anspruchsvoller Lauf im Skigebiet Nesselwang vom verantwortlichen für die DSV-Trainerausbildung, Thomas Braun, gesetzt wurde.

Das RNG mit Inka Köpf, Kim Marschel, Ben Grath, Magnus Pfeiffer und Nico Offenwanger, startete in der Jungenklasse, in der neben den reinen Jungen-Teams auch die gemischten Teams gewertet wurden. Jeder Athlet hatte drei Läufe zu absolvieren, wobei nur die zwei Zeitschnellsten in die Gesamtabrechnung eingingen. Hinter den Mannschaften aus Garmisch, dem Regio-Team des Westdeutschen Skiverbandes und den Rosenheimern belegte das RNG nach Tag 1 den vierten Platz und war damit bestes Baden-Württembergisches Team.

Am Abend fand die Eröffnung des Winterfinales in der Albspitzhalle statt, bei dem neben den offiziellen Zeremonien auch ein unterhaltsames Rahmenprogramm geboten wurde.

Am Dienstag sollte eigentlich der zweite Teil des Wettbewerbes stattfinden. Regen und eine völlig aufgeweichte Piste ließen aber das geplante Flutlichtrennen nicht zu, und so hieß es am Abend nicht Parallelslalom sondern Après-Ski-Party in einer kurzfristig freigeräumten Halle mit den Athleten und Betreuern der anderen Disziplinen. Die Helfer des Skiclub Nesselwang zauberten über Nacht eine Piste für den abschließenden Parallelslalom, die als herausragend bezeichnet werden konnte. Parallelslalom als Teamevent bedeutet, zwei Teams fahren in fünf Paarungen gegeneinander. Am Ende gib es für jedes gewonnene Duell einen Punkt und nach den fünf Läufen immer einen Sieger.

Gleich im ersten Heat ging es gegen die Topfavoriten aus Garmisch. Angereist mit den besten drei der Kids-Cross-Gesamtwertung waren die Chancen der Wangener überschaubar. Am Ende wurde es aber richtig spannend, da es nach vier Paarungen 2:2 stand und der entscheidende fünfte Punkt nur knapp verfehlt wurde. 3:2 für Garmisch aber gut gekämpft, und das Team hat gesehen, dass noch einiges möglich ist. Nach einem klaren 4:1-Erfolg im zweiten Rennen verpassten die Wangener im letzten Gruppenrennen ebenfalls denkbar knapp mit 2:3 den Einzug in die Finalrunde.

Nach dem Sieg in der der Platzierungsrunde gegen das Gymnasium Isny, konnten sie am Ende noch den sechsten Platz sichern. In der Endabrechnung der beiden Wettbewerbe bedeutete das Platz 5. So lag das RNG zum Beispiel noch vor den Gymnasien aus Isny und Füssen. Im Rahmen der Schlussfeier wurden die Medaillen unter anderem von der olympischen Silbermedaillengewinnerin Irene Epple-Waigel an die siegreichen Teams überreicht. Mit der anschließenden Party endete das dreitägige Bundesfinale auch für das Team des RNG das zurecht stolz auf seine Leistung sein kann.

Danke an dieser Stelle auch dem Team der Werbeagentur FFI die für uns das Desingn der RNG-Hoodys gemacht haben. 

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