Galaktisches Musical in der Stadthalle

Es war galaktisch: Die Klassen 5a,5c und 8e des Rupert-Neß-Gymnasium haben das Publikum mit auf eine Reise ins All genommen. Den Zuschauern in der vollen Stadthalle schien es zu gefallen, denn sie dankten es der jungen Musical-Truppe mit einem langen Schlussapplaus. „Leben im All“ heißt das Musical, das die Schüler unter der Leitung der beiden Musiklehrer Irmtraud Mielebacher und Bernhard Ladenburger am Donnerstag zwei Mal aufführten.

Nachdem ein Großvater zur Einführung seiner Enkelin erzählt, woher die vielen Sterne am Himmel kommen, folgt eine leicht erzählte Geschichte mit Sternschnuppen, Planeten und einem gefährlichen Schwarzen Loch. Letzteres ist ständig auf der Jagd nach allem, was sich im Weltall bewegt und verleibt sich schlussendlich alles ein. Von großer Einsamkeit geplagt, lässt es die Planeten zum Happy End wieder frei. Die drei Klassen beschäftigten sich seit den Herbstferien intensiv mit dem Musical, das der Feder Gerhard A. Meyers entstammt. „Etwas Rockiges“ hatten die Lehrer versprochen und sollten Recht behalten. Die kurzweilige Handlung wurde von den Darstellern aus den fünften Klassen prima umgesetzt. „Sensationell, was in dieser kurzen Zeit entstanden ist“, lobte auch Schulleiter Michael Roth die gesamte Truppe. Bemerkenswert war, wie präzise das 8e-Klassenorchester immer den richtigen Ton traf, so dass beide Aufführungen zum Gesamtkunstwerk wurden.

Leider ist das Projekt nach nur zwei Vorstellungen vorbei. Die erhaltenen Spenden kommen dem Förderverein der Martinstorschule zugute – quasi als „Miete“ für die beiden Klassenräume, die dem RNG in diesem Schuljahr wegen der Altbausanierung zur Verfügung gestellt wurden.